Energieeffizienz in Gebäuden mit ABB i-bus® KNX


AKTUELL

- Artikel in Zeitschrift DE 17/2009:
Stand-by-Verbrauch von Buskomponenten
Zusammenfassung: In der Praxis herrscht häufig die Meinung vor, dass der Stand-by-Verbrauch von Buskomponenten den Einspareffekt einer Gebäudeautomation stark verringert oder sogar zu erhöhtem Verbrauch führt. Doch das ist falsch: Wie eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, liegt der Stand-by-Verbrauch der Buskomponenten lediglich bei ca. 0,2% (Endenergie) bzw. 0,4% (Primärenergie) des Gesamtenergieverbrauchs eines Gebäudes. Die wissenschaftliche Untersuchung wurde beauftragt von ABB Stotz-Kontakt GmbH und Busch-Jaeger Elektro GmbH.
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- Neue Broschüre:
Hohe Einsparpotenziale durch Gebäudesystemtechnik
Download (pdf, 1.528 KB)



Allgemeine Einführung

Gebäudesystemtechnik spielt vor allem in der Nutzung eine entscheidende Rolle und unterstützt den Nutzer aktiv bei einem schonenden und bedarfsgerechten Energieverbrauch. Diese Funktionalität kauft sich der Kunde - neben den anderen Vorteilen, die eine vernetzte elektrische Installationstechnik bietet - automatisch mit ein. In vielen Projekten, in denen KNX eingesetzt ist, lassen sich durch geeignete Geräteeinstellungen einfach Einsparpotentiale erzielen.

Bei allen Anstrengungen, die im Bezug auf die notwendige Optimierung der Energieeffizienz in Gebäuden unternommen werden, müssen die Potenziale, die durch Gebäudesystemtechnik bestehen, genutzt werden. Das ist ökonomisch lohnend und ökologisch sinnvoll.

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen zusammengestellt, die das Thema Energieeffizienz in Gebäuden mit Gebäudesystemtechnik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Gesetzliche Vorlagen EU + D

Gebäude haben einen beträchtlichen Anteil am Energieverbrauch. Im Grünbuch "Energieeffizienz oder Weniger ist mehr" aus dem Jahr 2005, geht die EU Kommission von einem Anteil von 40% am Gesamtenergieverbrauch aus: "...Heizung und Beleuchtung der Gebäude (Wohn- und Bürogebäude) machen 40 % der in der EU verbrauchten Energie aus...".

[Weitere Informationen: EU Grünbuch zur Energieeffizienz
"Die EU ist beim derzeitigen Energieverbrauch zu 50 % von Energieeinfuhren abhängig; diese Zahl könnte bis 2030 auf 70 % ansteigen. Zu dieser starken Abhängigkeit kommen die ungenügende Entwicklung erneuerbarer Energien sowie die Tatsache hinzu, dass die herkömmlichen Energiequellen in absehbarer Zeit verbraucht sein werden. Diese drei Faktoren machen eine Eindämmung der Energienachfrage erforderlich nach dem Motto "Weniger ist mehr"."]

Die Abhängigkeit von Energieeinfuhren, knapper werdende Ressourcen und die Diskussionen um den Klimawandel erfordern eine effiziente und nachhaltige Energienutzung.

Aus diesen Anforderungen heraus ist auf europäischer Ebene die Richtlinie zur Energieeffizienz in Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive EPBD) entstanden. Eine zentrale Forderung dieser Richtlinie ist die Ausweisung des Energieverbrauchs eines Gebäudes an Hand eines Energieausweises und die Analyse von Einsparmöglichkeiten. Die Richtlinie soll in allen EU Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. In Deutschland sind die Anforderungen in die Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeflossen.

Als Hilfsmittel zur Erstellung des Energieausweises und zur Analyse von Einsparmöglichkeiten wurde eine Reihe von europäischen Normen erstellt (z.B. EN 15232). In Deutschland wird die Thematik in einer DIN Norm (DIN V 18599) behandelt.

Einsparpotenziale durch Raum- und Gebäudeautomation
  1. Literaturstudie KNX Deutschland
    1. Link zu weiteren Informationen bei KNX Deutschland
    2. Bild-Download

  2. Europäische Norm: EN 15232
    1. "Energieeffizienz von Gebäuden-Auswirkungen der Gebäudeautomation und des Gebäudemanagements"
    2. Einsparpotentiale durch Gebäudeautomation nach EN 15232 (pdf, 268 KB)

  3. Wissenschaftliche Studie auf Basis der DIN V 18599
    1. Studie der Hochschule Biberach, 2008:
      Energieeinsparpotenzial und Energieeffizienz durch Bustechnik sowie Raum- und Gebäudeautomation
      für ABB STOTZ-KONTAKT GmbH + Busch-Jaeger Elektro GmbH
    2. Kurzzusammenfassung der Studie (pdf, 158 KB)
    3. Grafische Darstellung der Studienergebnisse (pdf, 268 KB)

  4. Feldtest Messergebnisse
    1. Messungen in einem Bürogebäude mit Seminarräumen
      In Normen und in der Fachliteratur findet man oft die Aussage, dass mit einer Konstantlichtregelung ein hohes Energieeinsparpotenzial bei der elektrischen Energie für die Beleuchtung erreicht werden kann. Bei der Konstantlichtregelung wird über die Messung der Leuchtdichte (Lichtfühler an der Decke) die Beleuchtungsstärke im Raum - im vorliegenden Fall auf der Schreibtischoberfläche - konstant gehalten. Reicht das natürliche Tageslicht nicht aus, um die gewünschte Beleuchtungsstärke zu erreichen, dann wird „Kunstlicht“ dazu gegeben. Das Kunstlicht wird hierbei auf die notwendige Helligkeit gedimmt, die zum Helligkeitsausgleich notwendig ist. Dieser Prozess erfolgt während der Nutzungszeit kontinuierlich, so dass für das Kunstlicht immer nur die gerade notwendige Energie benötigt wird.
      Die durchgeführten Messungen zeigen ein konkretes Einsparpotenzial von elektrischer Beleuchtungsenergie durch eine Konstantlichtregelung!
    2. Dokumentation der Messergebnisse (pdf, 177 KB)

Weitere ABB Broschüren:
  1. Die richtige Investition (pdf, 1.489 KB)
  2. Wir machen Klimaschutz möglich (pdf, 1.163 KB)



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  • zurück letzte Änderung: 10.09.2009