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Verhalten bei Ausfall von Versorgungsspannung oder Busspannung

Verhalten bei Ausfall der Versorgungsspannung und Neustart

Bei einem Ausfall der Versorgungsspannung (24 V DC oder PoE) sichert das Gerät bestimmte intern berechnete Werte, z. B. Treppenlichtzeit oder der Integralanteil des PID-Reglers. Das Gerät funktioniert während einer Gangreserve von 20 bis 60 Sekunden weiter. Wird innerhalb der Gangreserve die Versorgungsspannung wiederhergestellt, funktioniert das Gerät normal weiter.

Ist die Versorgungsspannung über einen längeren Zeitraum über die Gangreserve hinaus ausgefallen, wird das Gerät sicher heruntergefahren.

Nach Wiederherstellen der Versorgungsspannung startet das Gerät neu. Die KNX-Eingänge verhalten sich ihrer Parametrierung entsprechend, d. h. ein Initialwert wird gesetzt oder Werte werden empfangen. Siehe auch Beschreibung der KNX-Eingänge (KNX IN).

Die interne Geräteuhr hat den Status "ungültig", bis das Gerät Zeit und Datum über die entsprechenden KNX-Kommunikationsobjekte empfängt.

Verhalten bei Busspannungsausfall und Busspannungswiederkehr

Fällt bei bestehender Versorgungsspannung die Busspannung aus, läuft das Gerät normal weiter und speichert alle internen Werte. Busabhängige Berechnungen, wie Kalender- oder Timer-Funktionen laufen ebenfalls normal weiter, jedoch werden keine Telegramme gesendet.

Bei Busspannungswiederkehr werden die Kommunikationsobjekte auf ihre aktuellen Werte aktualisiert. Während der Aktualisierung werden die Kommunikationsobjekte jedoch nicht an den KNX-Bus gesendet. Nach der Aktualisierung verhalten sich die Kommunikationsobjekte wieder normal, entsprechend der Parametrierung der KNX-Ausgänge. Siehe auch Beschreibung der KNX-Ausgänge (KNX OUT).